Das haekelschwein Blog

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Post für die Häkeloma

10.04.2014 18:24

Zu ihrem 99. Geburtstag am 5. April bekam die Häkeloma 120 Postkarten von haekelschwein-Fans aus Nah und Fern, worüber sie sich sehr gefreut hat. Danke schön an alle, die geschrieben haben!

Aus meinen Tweets der 12.-13. Kalenderwoche 2014

30.03.2014 23:59

Wenn man als Zwanzigjähriger auch nur erahnen könnte, wie schnell die nächsten zwanzig Jahre vergehen!

Gott ist ein Prokrastinierer und denkt jeden Morgen: „Das wird so toll mit dem Weltfrieden, aber erst noch einen Schmetterlingsflügel.“

Grönländisch „paasipalaarpunga“ heißt „ich hab nix verstanden“. Alle Sprachkurse lehren nur dieses Wort, dann gemeinsame Tagesfreizeit.

Die Siri-Spracherkennung macht mir aus Odysseus „Udo Scholz“. Das nimmt den homerischen Epen etwas von ihrer antiken Exotik.

Auf Süßigkeiten sollte auch die Geschwindigkeit angegeben werden, mit der sich die Tüte leert.

Dass wir die Guten sind, erkennt man auch nur an dem Wort „wir“.

Neunundneunzig

29.03.2014 01:00

Die Häkeloma feiert am 5. April ihren 99. Geburtstag.

Als sie geboren wurde, war Goethe gerade 83 Jahre tot, so lange wie von heute aus gesehen Arthur Schnitzler und Thomas Alva Edison. Kaiser Wilhelm II. war damals 56 Jahre alt, sollte noch 3 Jahre regieren und noch 26 Jahre leben.

Ihren Vater verlor sie im ersten Weltkrieg, ihren Mann im zweiten. Als sie acht Jahre alt war, begann in Deutschland das öffentliche Radioprogramm als erstes elektronisches Massenmedium. Außer dem Pastor hatte aber niemand im Dorf ein Radio. Und außer dem Tierarzt hatte niemand ein Auto; vielleicht noch der richtige Arzt, aber den rief man damals nicht, wenn man krank war, das taten nur die Betuchten.

Mit 14 kam sie aus der Schule und ging „in Stellung“ als Kindermädchen und Haushaltshilfe. Sie wäre gerne Gärtnerin geworden, aber eine Ausbildung war für Mädchen nicht üblich. So wurden der Garten und die Handarbeit ihre Hobbys. Letzeres betreibt sie noch heute, und hat sich seit zwölf Jahren auf haekelschweine spezialisiert, die beim Fernsehgucken gehäkelt und übers Internet verkauft werden.

Noch nie in der Weltgeschichte waren 99 Jahre so umwälzend und lebensverändernd wie in unserer schnellen, innovationsreichen Gegenwart. In welchem technischen und gesellschaftlichen Umfeld werden wir leben, wenn wir selbst 99 sind?

Wer mag, kann der Oma eine Geburtstagskarte schicken!

Neue Bilder und Filme

18.03.2014 19:59

In der Foto-Rubrik sind die Bilder des aktuellen haekelschwein-Wandkalenders hinzugefügt worden und die Anzahl der millionenteuren Blockbuster in der Film-Rubrik wurde auf siebzehn erhöht.

Aus meinen Tweets der 9.-11. Kalenderwoche 2014

16.03.2014 23:59

Ich räume gerade 5 Buchregale ein. Für die Jüngeren: Ich kopiere eBook-Ausdrucke in hölzerne Verzeichnisse und lösche sie aus Umzugskartons.

An den neuen Klamotten sind so viele Schildchen, dass es locker für einen gemütlichen Leseabend bei Rotwein und Käse reicht.

„Wurst die Milch Heizarten?“ – Der Erfinder der iOS-Autokorrektur blieb sein Leben lang Junggeselle. „Abort ich Leber dick Docht!“

Wenn man seine Jugend bis über das vierzigste Lebensjahr ausdehnt, stellt man irgendwann mit Schrecken fest, dass es eine gute Idee war!

Als Oma geboren wurde, war Goethe gerade 83 Jahre tot, so lange wie von heute aus gesehen Arthur Schnitzler und Thomas Alva Edison.

Bevor die Tür erfunden wurde, waren die Straßen leer und die Menschen schauten sehnsuchtsvoll aus ihren Fenstern.

Ich wäre nicht perfekt, wenn ich nicht auch bescheiden wäre.

Das mit Angebot und Nachfrage ist eine plausible Theorie. Bis man Gurkensaft in Flaschen sieht.

Ich setze meinen Lattenrost zehn Zentimeter höher. Habe gehört, dieses Hochschlafen soll Erfolg bringen.

Warum wird die einzelne schwarze Socke in der Kochwäsche nicht weiß, sondern alle Handtücher grau? Ich finde das zutiefst undemokratisch!

Ich habe meine Bücher nach dem Preis sortiert. Dann weiß ich im Brandfalle, welche ich zuerst aus dem Fenster werfe.

Aus meinen Tweets der 6.-8. Kalenderwoche 2014

23.02.2014 23:56

Liebe Reiche! Steuern zahlen ist eine tolle Methode, um Gutes zu tun. Wie Charity, nur ohne Lachshäppchen.

Wenn nur 39,3 % innerhalb der Regelstudienzeit studieren, dann ist es keine, sondern eine Ausnahmestudienzeit.

Das mit dem Regnen nachdem ich meine Wäsche raushänge, ist ja nun auch schon alt, aber dem lieben Gott wird’s nicht fad.

Ich habe einen Mülleimer bestellt, der „ohne Dekoration” geliefert wird. Das ist in diesem Falle sehr erfreulich.

Das Disneyland-Schloss ist heute fast so alt wie sein Vorbild Neuschwanstein bei Eröffnung des Disneylands.

Die geplante Diätenerhöhung kostet pro Jahr gerade so viel wie Uli Hoeneß an Steuern hinterzogen haben soll.

Wenn der Bürger seine Vertreter schlechter bezahlt als die Wirtschaft die ihrigen, wessen Interessen setzen sich dann durch?

Falls ihr heute Nacht träumt, dass ihr jemanden trefft, den ich kenne, dann grüßt schön von mir!

Grimaldi

07.02.2014 01:00

Aus meinen Tweets der 1.-5. Kalenderwoche 2014

02.02.2014 23:59

Familienfreundliche Armee? Einfach nicht die Familienmitglieder anderer Leute erschießen!

Männer mit einer Zigarette hinterm Ohr. Warum probiert die Evolution so was aus?

Dass ihr nix zu verbergen habt, ist ein Makel, den die NSA leicht beheben kann, indem sie euch selbst was drauflädt.

Es heißt nicht „aus dem Ste|greif“, sondern „aus dem Steg|reif“. Gemeint ist der Steigbügel.

Den höchsten Geldwert hatte ein 5-DM-Stück, das mir als 10-jährigem bei Woolworth unters Regal rollte: Das ärgert mich noch 30 Jahre später!

Das Buch nie begangener Dummheiten hat wenige Seiten.

Wenn es das Adverb glaubich gäbe, wäre mir das glaubich sehr nützlich.

Ich lese Automagazine ja nur wegen der Wortspiele.

Ein Döner ist in mich hineindiffundiert. Außer an einigen Oberkörperstellen, wo ich wohl nicht semipermeabel bin.

„Your ticket is not guilty. Not guilty!“ Vermutlich hat der Kontrolleur den Fahrgast damit eher beruhigt.

Dass wir mal mit einem Dutzend Kartons voller Bücher umgezogen sind, wird uns in 50 Jahren auch kein Altenpfleger mehr glauben.

Ich werde mein WLAN „Die Fenster sind undicht“ nennen, damit künftige Mietinteressenten im Haus schon mal Bescheid wissen.

Ein Leben war erfolgreich, wenn man anschließend beweint wird.

Einer meiner Vorfahren wäre heute zwanzigtausend Jahre alt geworden.

Aus meinen Tweets der 50.-52. Kalenderwoche 2013

29.12.2013 23:59

Meine Schreibblockade hat auch schon viele Anschläge verhindert.

Doppelt Zucker rein und „für Kinder“ draufschreiben: Lebensmittelchemiker hassen euren Nachwuchs wie die Pest!

Im Lieblingsradiosender meiner Oma laufen mittlerweile Lieder, die ich mir in den 80ern auf Platte gekauft habe.

Meinungsfreiheit ist mehr als bestätigen zu dürfen, dass einem das Bild vom niedlichen Eichhörnchen ebenfalls gefällt.

Dass aus einem 80-Millionen-Volk solche Gestalten wie Friedrich und v.d.Leyen als Minister in Frage kommen, ist nur durch Würfeln erklärbar.

Schlagzeile: „Forscher warnt vor Mindestlohn“. Und dann ist von Hans-Werner Sinn die Rede! Naja, forsch ist der ja.

Was mir ja Angst macht, sind Biber mit Laserkanonen. Die können doch mit so was gar nicht umgehen.

„Einmal werden wir noch wach, heißa, dann ist Weihnachtstag!“ Da merkt man auch, dass es ein Norddeutscher gereimt hat.

Ich kannte ja noch den Vater des jetzigen Weihnachtsmanns. Der muss ’nen Vertrag mit Lego gehabt haben. Sein Nachfolger bringt immer Bücher.

Der Mann des Jahres ist also nicht Snowden und das Wort des Jahres nicht Whistleblower. Bitte weitergehen, hier gibt es nichts zu sehen!

Man sagt ja seit 2013 nicht mehr Verschwörungstheoretiker, sondern Verschwörungsrealist.

Landung

11.12.2013 22:59

Aus meinen Tweets der 48.-49. Kalenderwoche 2013

08.12.2013 23:59

Babo ist das Jugendwort des Jahres und ich habe es noch nie gehört. Ich bin offiziell ein alter Sack. Und jetzt runter von meinem Rasen!

Dass Mandela bis 2008 auf der US-Terrorliste stand, sollte Obama eine Sekunde zögern lassen, bevor er den nächsten Drohnenschuss abfeuert.

Die erste Buchseite ist wie der erste Mundvoll eines Puddings: Man muss nicht den ganzen essen, um festzustellen, dass er nicht schmeckt.

Betrogener Tätowierer rächt sich: Seiner Freundin steht die Untreue ins Gesicht geschrieben.

Hat keinen Arsch in der Hose: Kunde traut sich nicht, übergroße Beinkleider zu reklamieren.

In meinen früheren 200 Leben war ich eine Eintagsfliege. Das war 1972.

Aus meinen Tweets der 45.-47. Kalenderwoche 2013

24.11.2013 12:00

Der Tierpräparator war gleich misstrauisch, als sich der Biber freiwillig mit Holzwolle ausstopfen lassen wollte.

„Ich habe Hunger“ heißt auf Walisisch „rwy'n llwglyd“. Deshalb stirbt die Sprache aus.

Trotz meines guten Geschmacks bin ich manchmal ungenießbar.

Ich bin einer der wenigen, die es ein Leben lang mit mir aushalten.

Ich habe mein Dock jetzt auf der linken Seite. Man ist nie zu alt, um sein Leben zu ändern

Wenn sich einmal alle, die weniger als 30.000 Euro im Jahr verdienen, zu einer Großen Koalition zusammentäten.

Der Nerd in mir muss immer ein bisschen weinen, wenn Medienverkaufszahlen in „digital versus CD/DVD“ aufgeteilt werden.

Shelfie

23.11.2013 22:29

Blick ins Endlose|View into infinity

Haiku

07.11.2013 22:17

Ein Buch im Herbstlicht,
seine Blätter erfreuen
wie jene des Baums.

Durchnässte Schuhe
auf der Parkbank neben mir,
Wind in den Socken.

Eine Flasche rollt
über den Kiesweg, doch ich
bin nicht auf der Jagd.

Aus meinen Tweets der 43.-44. Kalenderwoche 2013

03.11.2013 23:59

In meinem vorigen Leben war ich einer dieser Deppen, die an Wiedergeburt glauben.

Früh erkennt man, ob ein Kind später Texte mit Fußnoten lesen wird oder mit Altersangaben hinter Personennamen.

Wenn Merkel gewusst hätte, wie schlecht wir sie vor Überwachung schützen, hätte sie uns bestimmt nicht als Volk wiedergewählt.

Wie viele Deutsche wohl gegen ein Türenverbot auf die Straße gingen und wie viele die ihrigen aushängten, da sie nichts zu verbergen haben.

Dass Erdnüsse nicht in Wirklichkeit deformierte Käfer sind, denen man die Füße und Fühler weggeröstet hat, wie sicher ist das eigentlich?

Meine Tapeten versuchen mich zu langweilen, aber da mache ich nicht mit!

Habt ihr schon mal im Vorbeigehen gedacht: „Wow, was für ein toller Typ!“? Das war ich! Schön, euch mal getroffen zu haben.

Shakespeare und Cervantes sind beide am 23. April 1616 gestorben, aber nicht am selben Tag. In England galt noch der julianische Kalender.

In Göttingen wurde das Eroscenter in ein Studentenwohnheim umgewandelt. So groß ist hier die Wohnungsnot im Vergleich zu anderen Nöten.

Man lese auch meine Twitteretymologie zu himmelkreis in meinem Zweitblog.

„Zentrum für Kinderwunschbehandlung“. Ich glaube ja, da kriegt man 90 Minuten Kindergeschrei vorgespielt und die Behandlung ist beendet.

Ich finde, man sollte seine Haustiere siezen und sich nicht so plump über die Artengrenzen hinweg verbrüdern.